Karate * Selbstverteidigung * Fitness
Was ist Karate-Do?

Karate-Do ist eine Kunst. Eine Körper-und Kampfkunst und eine Methode der Selbstverteidigung.

Karate bedeutet „leere Hand“ und „Do“ der Weg. Also ist Karate-Do „der Weg der leeren Hand“.

Inhaltlich wird Karate durch waffenlose Techniken charakterisiert, vor allem Schlag-, Stoß-, Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken. Diese Technikkategorien bilden den Kern des Karatetrainings. Hebel und Wurftechniken werden ebenfalls gelehrt, im fortgeschrittenen Training werden auch Würgegriffe und Nervenpunkttechniken geübt.

Karate-Do ist auch ein Weg zur Weiterentwicklung der Persönlichkeit und zur Festigung des Charakters, der schließlich zu einem inneren Wachstum führt. Karate-Do ist so mit nicht nur eine Disziplin der Körperbeherrschung, sondern auch eine Schule der Geistesbildung, die einen das ganze Leben lang begleiten sollte.

Im Training erwirbt man Kondition und Koordination. Man lernt seinen Körper zu beherrschen und selbstbewusster aufzutreten und kann so einen Ausgleich zu seinem Alltag erlangen. Man erlernt auch Atmenübungen, um sich zu entspannen. Durch die Gymnastikübungen wird die Gelenkigkeit verbessert und erhalten. Durch das körperliche Training und die geistige Selbstdisziplin eines langjährigen Trainings formt Karate den Karateka zu einem ausgeglichenen Menschen.

Historie der Kampfkunst
In Zeiten von Unterdrückung und herrschender Gewalt durch Machthabende in Fernost entwickelten Bauern und Handwerker Kampftechniken, um sich und ihre Familien zu schützen. Diese Techniken, die alleine der Verteidigung dienen sollten, wurden in den Familien von Generation zu Generation weitergegeben. Mit der Zeit fand ein Austausch der Techniken unter den Familien statt und komplexe Kampfkünste entstanden. Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte Gichin Funakoshi das Shotokan Karate. Eine Kampfkunst die, wie Judo und Kendo, zum Zwecke der militärischen Grundausbildung an den japanischen Universitäten gelehrt wurde. Karate sollte neben der reinen körperlichen Ertüchtigung auch als Mittel zur Charakterbildung verstanden werden. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich Karate von dort über die ganze Welt.

Kampfkunst heutzutage
In der heutigen Zeit hat Karate einen anderen Stellenwert wie früher. Auch wenn der sportliche Aspekt mittlerweile im Vordergrund steht, ist Karate immer noch eine effektive Art, sich selbst zu verteidigen. So verbessert man im Training nicht nur die Kondition, Koordination und Körperkontrolle, sondern steigert dadurch auch das eigene Selbstbewusstsein. Das Trainieren richtiger Atmung, das Stärken der Muskulatur und die Steigerung der Gelenkigkeit sind weitere fundamentale Trainingsinhalte.